Geschichte von Safaga
Rund sechzig Kilometer von Hurghada entfernt liegt das malerische Safaga. Die Stadt erstreckt sich entlang eines Wüstenstreifens zwischen Meer und Bergen. Die Geschichte von Safaga geht davon aus, dass der Name übersetzt so viel wie "Staubige Winde" bedeutet. Schließlich ist Wind typisch für Safaga, darum ist die Stadt ein Mekka für Surfer. Vielleicht sind Sie selbst ein ambitionierter Surfer, dann erinnern Sie sich bestimmt, dass Safaga im Jahre 1993 der Austragungsort für die Weltmeisterschaften im Windsurfen war.
Doch nicht allein wegen der guten Surf-Bedingungen wird die Stadt gern von zahlreichen Touristen besucht, sondern der Aufenthalt ist auch besonders zu empfehlen, wenn Sie unter Allergien leiden. Denn Safagas schwarzer Sand, der nur minimale radioaktive Isotope, dafür aber einen sehr hohen Salzanteil enthält, ist für gestresste Haut, wie beispielsweise bei einer Schuppenflechte, aber auch bei Erkrankungen der Atemwege oder Rheuma, eine wahre Wohltat.
Aus der Geschichte von Safaga geht hervor, dass dieser Ort die älteste Hafenstadt in Ägypten ist. Als Ägypten 1882 von den Briten erobert wurde, erkannten diese außerdem sofort die strategische Wichtigkeit Safagas, da unter anderem auch ergiebige Phosphatminen in den nahegelegenen Bergen entdeckt wurden. Kurz nach Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dank großer finanzieller Investitionen seitens italienischer Geschäftsleute mit dem extensiven Abbau in den Phosphatminen begonnen.
Safaga hat, außer den beeindruckenden schwarzen Stränden auch schöne Korallenriffe zu bieten und Sie können in das Wrack der "Salem Express" tauchen. Das Wrack gehört ebenfalls zur Geschichte von Safaga. Das Schiff versank 1991 mit zurückkehrenden Pilgern aus Jeddah an Bord. Es gilt eigentlich als Grabstätte, aber Tauchgänge werden durchaus geduldet, wenn die Bedeutung der Stätte gewahrt wird. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hafen Safagas von Alliierten genutzt. Heute dient der Hafen als Stützpunkt der Marine Ägyptens und als Ausgangspunkt für Pilgerfahrten.