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Archäologie in Safaga

Die ägyptische Hafenstadt Safaga gehört zu den ältesten Häfen am Roten Meer. Archäologie in Safaga ist daher ein interessantes Thema bei einem Besuch der Stadt. Bereits Sahure, ein Pharao der 5. Dynastie (Altes Reich) hat während seiner Regierungszeit 2458-2446 v. Chr. den Hafen als Ausgangspunkt für Expeditionen (Punt) und Handelsreisen (Libanon) genutzt.

Die Bedeutung der Archäologie in Safaga bekam im Jahr 2006 neue Dimensionen. Archäologen der Universitäten Neapel und Boston fanden südlich der heutigen Stadt Safaga in fünf Höhlen am Roten Meer antike Überreste von Holzplanken und Tauen, die einst für das Beladen von Schiffen benutzt wurden. Zudem wurden die Überbleibsel einer Kiste gefunden, welche die Aufschrift "Wunder des Landes Punt" und auch die leider unvollständig erhaltene Namenskartusche des Königs (Pharao) Amenemhet III. trug. Amenemhet III., einer der letzten Herrscher der 12. Dynastie (Mittleres Reich), regierte Ägypten von 1842-1795 v. Chr.

Der Fund ist für die Archäologie in Safaga von großer Bedeutung, belegt er doch, dass die ägyptischen Pharaonen von Safaga aus Übersee-Handel mit dem sagenhaften Goldland Punt trieben. Aus Punt importierten die Ägypter Luxusgüter wie Gold, Weihrauch, Ebenholz, Silber, Elfenbein u.v.m. Safaga war also schon vor fast 4000 Jahren ein bedeutender Warenumschlagplatz.

Einige Wissenschaftler wollen Safaga mit dem wichtigen antiken Hafen Myos Hormos gleichsetzen. Bei Ptolemäern wie Römern hatte dieser einen großen Stellenwert als nördlichster Schiffsanlegeplatz am Roten Meer.

Ebenfalls von Belang für die Archäologie in Safaga ist die Nähe zu so berühmten antiken Stätten wie Luxor, Karnak, zum Tal der Könige und Königinnen und anderen wichtigen archäologisch bedeutsamen Orten, die von Safaga kaum mehr als 200 km entfernt sind.



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